DIE SCHATTENSEITEN
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Täglich werden in Deutschland so unendlich viele Kinder sexuell Missbraucht. Sie werden benutze und beschmutzt.  Es ist etwas so schreckliches, dass man es kaum in Worte fassen kann. Allein in Deutschland werden bis zu 25000 Kinder jährlich missbraucht. Die Auswirkungen sind enorm.

Sexueller Missbrauch, was ist das eigentlich, wo fängt er an, was passiert da....... 

Diese Frage ist eine Frage, die sich wohl jeder Betroffene wieder und wieder stellt. Immer diese innerliche Frage, war es denn überhaupt sexueller Missbrauch, habe ich ein Recht darauf, mich Betroffene/r zu nennen. Wo fängt es an, das man sich so nennen kann und darf???

In dem Gesetz gibt es einen Text, der sexuellen Missbrauch genau definiert, der eingrenzt, wann es schlimm war und wann nicht. Doch kann man das überhaupt, kann man das eine schlimmer finden, als das andrer, kann man eine Grenze machen zwischen, " Du hast das Recht dich beschmutzt zu fühlen und Du nicht??!"

Nein, ich denke nicht. Sexueller Missbrauch, und das ist lediglich meine Einschätzung beginnt da, wo das Kind, die Frau, der Mann ein innerliches "NEIN- GEFÜHL" empfindet. Dort, wo man innerlich eine Bedrohung fühlt, wo man merkt, das einem das unangenehm ist...... Dort beginnt meines Erachtens der Missbrauch, ganz gleich, ob es dabei zu  Küssen Zärtlichkeiten oder Gewalt gekommen ist. Ich denke, das letzedndlich jedes Opfer die selben Gefühle in sich trägt, nämlich, Ekel, Angst Scheue, Selbsthass und Trauer. Diese Gefühle trägt jedes Opfer mit sich, ganz gleich, um welche Art Missbrauch es sich handelt, ob das Gesetz dieses Handeln des  Täters als unrecht oder recht beschreibt.....

 

Doch wie können wir erkennen, was da vor sich geht, wie können wir sehen was das Kind ertragen muss, wie kann man wahrnehmen, was es fühlt, was das Kind lebt und leben muss. Es gibt keine allgemeinen Anzeichen, da jedes Kind anders reagiert, da jeder Mensch anders mit Problemen umgeht, weil jeder Mensch, jeder Überlebende eine andere Geschichte erlebt hat.

Doch es gibt Anzeichen, bei denen man genau hin sehen sollte, Verhaltensweisen, die darauf hindeuten könnten.......

Ich denke, dass es wichtig ist, seinen Vermutungen nachzugehen, dass man sich nicht zufrieden gibt mit dem Gedanken, dass nichts sein wird, denn es kann jeden treffen, jeden Tag auch DICH..... und dann wirst du froh sein, wenn es eines Tages jemanden gibt, der sich darum kümmert, der die Augen öffnet und dem Schrecken ins Gesicht sieht.